Eisspeedwayrennen in Steingaden,
22.01.2017

2. Pressemitteilung, 20.01.2017 - Text: Tanja Schön

 

Spektakuläre Schräglagen auf Eis

Nach fünf langen Jahren ohne das traditionelle internationale Eisspeedwayrennen in Steingaden heißt es nun am kommenden Sonntag (22. Januar) ab 13.30 Uhr endlich wieder "Bahn frei" für die 16 teilnehmenden Spikes-Akrobaten aus dem In- und Ausland. Gleich neben der Schießanlage haben die Funktionäre des Motorsportclubs Steingaden in wochenlanger, vor allem nächtlicher Arbeit auf einer Wiese eine 322 Meter lange Natureisbahn „hingezaubert“. 

Von 2012 bis 2016 hatte der Klimawandel mit milden Wintern dafür gesorgt, dass es mit der Steingadener Rennpiste und somit auch mit dem Eisspeedwayrennen nichts mehr wurde. Es war entweder schon im Vorfeld einfach viel zu warm gewesen und die für das Rennen notwendige mindestens 20 cm dicke Eispiste konnte bis zum Renntermin entweder erst gar nicht produziert werden – oder aber sie schmolz kurz vorher bei einem Wärmeeinbruch nur so dahin. Derart dickes Eis braucht man für ein solches Rennen unbedingt, denn die Rennmaschinen sind jeweils mit etwa dreihundert messerscharfen Spikes bestückt, die eine Länge von 2,8 cm haben. Nur so sind die von den Fans bejubelten spektakulären Schräglagen auf Eis möglich. Dass die Eisbahn dann im Laufe der Veranstaltung regelrecht zerfräst wird, ist kein Wunder. Jedenfalls war die Begeisterung beim Veranstalter und den Fans groß, als sich abzeichnete, dass das Jahr 2017 mit einem richtig frostigen Winter beginnen würde.So ganz ohne Zitterpartie gingen die Vorbereitungen jedoch auch diesmal nicht vonstatten. Zwar stimmten die nachts oftmals zweistelligen Minusgrade, doch nur zwei Wochen vor der Veranstaltung taten sich plötzlich bisher nicht gekannte massive Probleme auf: das frisch hergestellte Eis auf der Rennpiste spielte nicht so mit, wie es eigentlich sollte.

Die Funktionäre entdeckten vor allem im Start- und Zielbereich Löcher im Eis, die darauf zurückzuführen waren, dass von der Unterseite der Bahn Wasser nach oben gedrückt wurde. Zuerst herrschte Ratlosigkeit, da man den Ursprung der vermeintlich warmen Quellen nicht ausfindig machen konnte. Doch hier kam den Organisatoren die langjährige Erfahrung beim "Eismachen" zugute – und was für Außenstehende paradox klingen mag, brachte schließlich den gewünschten Erfolg: man stopfte die Löcher im Eis mit kochendem Wasser und auch die zusätzlich noch angelieferten 200 Kilo Trockeneis verfehlten ihre Wirkung nicht. Am 16. Januar gab Günter Schmidmair, der erste Vorsitzende des MSC Steingaden, dann endlich bekannt: "Alles in trockenen Tüchern, wir können das Rennen fahren!"

Für Schmidmair ist es doppelt erfreulich, dass es 2017 endlich wieder ein Eisspeedway- rennen in Steingaden gibt: nachdem er bei den bevorstehenden Neuwahlen aus Altersgründen nicht mehr als Vorstandskandidat antreten wird,  freut er sich zum Abschluss seiner Amtszeit umso mehr darauf, noch einmal eine richtig tolle Veranstaltung zu präsentieren. Zahlreiche internationale Stars hat der Veranstalter für den 22. Januar eingeladen:  sämtliche Eisakrobaten aus Deutschland sind dabei (Günther Bauer und dessen Sohn Luca, der mittlerweile auch Eisspeedwayrennen fährt, Stefan Pletschacher, Johann Weber, Max Niedermeier jun., Sebastian Gegenbauer, Markus Jell, usw.). Hinzu kommen weitere „Spikes-Artisten“ aus den Niederlanden, aus Tschechien und aus dem Nachbarland Österreich: Charly Ebner, Erwin Schuster, Josef Kreuzberger - und natürlich der Superstar Franky Zorn.

Das Training beginnt am Renntag bereits am Vormittag um 10.45 Uhr, der Startschuss für den ersten Wertungslauf des Rennens erfolgt dann um 13.30 Uhr.Aktuelle Infos gibt es auf der Homepage des Veranstalters:  www.msc-steingaden.de


1. Pressemitteilung, 28.12.2016 - Text: Tanja Schön

 

Eisspeedway: Steingaden bereits auf den Ersatztermin verschoben

Int. ADAC-Eisspeedwayrennen Steingaden am 22.01.2017

Bereits vor Weihnachten war klar, dass der Traditionstermin für das internationale Eisspeedwayrennen in Steingaden – nämlich der Dreikönigstag (6. Januar) – für die Veranstaltung nicht in Frage kommt. Es hätte an dem Termin wegen verschiedener Prädikatsläufe, die zeitgleich stattfinden sollten, schlicht und einfach nicht geklappt, ein komplettes Fahrerfeld zusammenzutrommeln. Hinzugekommen wäre noch der Schneemangel, der sich bereits Anfang Dezember abzeichnete. Zu Weihnachten war es dann immerhin frostig genug auf dem Renngelände, doch der Schnee fehlte nach wie vor.

Somit wurde der 6. Januar nun erstmalig als Renntermin verworfen. Doch vielleicht ist eben genau der Ausweichtermin ein Glücksgriff. Jahrelang hatten die Steingadener Funktionäre das Rennen komplett streichen müssen, denn der Winter hatte einfach nicht mitgespielt. Für den ersten Vorsitzenden des Vereins Günter Schmidmair wäre es doppelt erfreulich, wenn es 2017 endlich wieder Eisspeedway auf der Wiese neben der Schießanlage geben würde: nachdem er bei den Neuwahlen 2017 aus Altersgründen nicht mehr als Vorstandskandidat antreten wird,  wünscht er sich zum Abschluss seiner Amtszeit nichts sehnlicher, als noch einmal ein richtig tolles Eisspeedwayrennen.

Zahlreiche internationale Stars hat Schmidmair für den 22. Januar eingeladen:  sämtliche Eisakrobaten aus Deutschland sind dabei (Günther Bauer und dessen Sohn Luca, der mittlerweile auch Eisspeedwayrennen fährt, Stefan Pletschachter, Johann Weber, Max Niedermeier jun. und Markus Jell), außerdem aus dem Nachbarland Österreich der Superstar Franz Zorn sowie Harald Simon und Charly Ebner. Aus den Niederlanden werden Simon Reitsma und Bart Schaap anreisen, aus Tschechien kommen die beiden Klatovskys (Jan und Antonin).

Mit Fahrern aus Schweden und Norwegen laufen noch Verhandlungen.

Das Ganze wird so ablaufen, dass das Training am Renntag um 10.15 Uhr beginnt und dann um 11.15 Uhr bereits die Qualifikationsläufe der Nachwuchsfahrer starten. Für die Teilnehmer Greisel, Gegenbauer, Schuster, Kreuzberger, Schwaiger, Mayerbüchler, usw. geht es hier dann noch um Startplätze für das Nachmittagsrennen. Der Startschuss für das internationale Rennen erfolgt dann um 13.30 Uhr.

Und nun heißt es für die Fans weiterhin: Daumendrücken, damit es schön kalt wird und es endlich wieder ein Rennen in Steingaden gibt! Aktuelle Infos gibt es auf der Homepage www.msc-steingaden.de