Teamvergelich in Nandlstadt,
20.08.2017

1. Pressemitteilung, 11.08.2017 - Text: A.Demmel, E. Wallenäffer
Fotos: E. Wallenäffer, J. Gaetke

 

Teamvergleich - ein Grasbahn Klassiker in der Hallertau

Letzter Lauf um den  Josef Angermüller Gedächtnispokal

Mit einem internationalen Teamvergleich soll heuer die Tradition der Grasbahnrennen in Nandlstadt fortgesetzt werden, wie der 1. Vorsitzende des MSC Wolnzach, Adolf Demmel betont: „Nach unserem erfolgreichen Renn-Comeback im letzten Jahr, wollen wir diesmal den Bahnsport-Fans und Zuschauern etwas Besonderes bieten.

In der Tat sorgen die Organisatoren mit dem Modus, den sie sich hierfür haben einfallen lassen, für ein Novum. Stattfinden soll nämlich erstmals ein Länderkampf mit drei deutschen, sowie drei europäischen Paaren, wobei in den Vorläufen jeweils ein Fahrer pro Mannschaft an den Start kommen soll. „Im kleinen Finale hingegen, schicken wir dann die drei punkteschwächeren Teams und im grossen Finale die drei punktestärkeren Teams,  mit je beiden Piloten, ans Band“, ergänzt Adolf Demmel. Es geht also um etwas auf der Nandlstädter Zeilhofbahn, wenn dort in wenigen Tagen wieder die Motoren dröhnen und es im Grasbahnoval nach Methanol riechen wird.

„Heiße Rad-an- Rad Duelle, Action und Spannung pur sind hier garantiert, so der 1. Vorsitzende des Wolnzacher Motorsportclubs. „Hinzu kommt noch der Josef Angermüller-Gedächtnislauf mit den sechs besten Fahrern aus dem Teamvergleich.“

Der Josef-Angermüller-Pokal, den hier der Sieger des letzten Laufes beim Internationalen ADAC Grasbahnrennen in Nandlstadt mit nach Hause nehmen darf, ist im Bayrischen Wald aus 5,5 kg Kristallglas gefertigt worden und von besonderer Wertigkeit.“

„Die Tropäe ist einem der besten deutschen Speedway- und Langbahnfahrer der 1970er Jahre gewidmet. Heuer vor vierzig Jahren verunglückte ebenjener Josef Angermüller aus Osseltshausen bei einem Weltmeisterschaftslauf. Speziell heuer wollen wir uns an unseren ehemaligen Klubfahrer erinnern – und haben den nach ihm benannten Sonderlauf nach vielen Jahren wieder aufleben lassen“, so Adolf Demmel weiter.

Große Chancen auf den Sieg im Teamvergleich werden den beiden Engländern Charley Powell und Mark Baseby zugerechnet. Powell hat sich bereits für das Grasbahn EM Solo Finale qualifiziert. Selbstverständlich will er den größten Pokal im „Team Großbrittanien“mit nach Hause nehmen, aber auch das „Team Frankreich“ mit Julien Cayre, dem amtierenden Grasbahnmeister mit seinem Teamkollegen John Bernard möchte da gern ein Wörtchen mitreden. Das „Team Europa“ setzt sich zusammen aus dem Dänen Mikkel Salomonsen und dem Tschechen Michal Dudek.

Damit sich auf der Rennbahn mit vielen Überholvorgängen etwas rührt, haben wir versucht, ein ausgeglichenes Feld sowohl für den Teamvergleich als auch für die Wertungsläufe zur SBM zusammenzustellen“, erklärt Christoph Demmel, „ dazu beitragen sollen auch die drei deutschen Paarungen, die ebenfalls nicht zu unterschätzen sind, für Spannung und Action sorgt da bestimmt der Grasbahnroutinier und Goldhelmgewinner Bernd Diener mit Marc Herter, die beide das „Team BBM“ bilden. David Pfeffer und Philipp Schmuttermayr  gehen für das „Team MSC Wolnzach“ an den Start, letzterer hat bereits im Vorjahr mit dem Gewinn des Bahnpokals bewiesen, dass er auf dem Nandlstädter Oval recht schnell sein kann.

Auch nicht zu unterschätzen das „Team Deutschland“, bestehend aus Marcel Sebastian und Fabien Neid, beide sind heuer  in der Norddeutschen Bahnmeisterschaft sehr gut dabei.“

Im Beiprogramm finden Wertungsläufe zur Süddeutschen Bahnmeisterschaft statt. Hier wird in der Int. Lizenz Seitenwagenklasse wird mit dabei sein, der momentan in Führung liegende Markus Venus, der frischgebackene Bahnpokalsieger Achim San Milan, sowie u.a. der bärenstarke Kämpfer Karl Keil. In der B-Lizenz Seitenwagenklasse ist sogar ein Damengespann im Aufgebot, sechs Fahrer sind in der B-Solo Klasse vertreten und in der Juniorenklasse B (125 ccm), gehen Buben und Mädchen an den Start.

„Wir haben wieder besonderen Wert darauf gelegt, dass der Bahnsportnachwuchs hier die Chance bekommt, sich vor großem Publikum zu präsentieren. Mit dem erst 15 jährigen Julian Bielmeier geht heuer in der B-Soloklasse erstmals ein junger Clubfahrer des MSC Wolnzach an den Start. Nachdem er sich bisher auf der Speedwaybahn recht gut behaupten konnte“, ist das nun sein erstes Grasbahnrennen “, so der 1. Vorsitzende Adolf Demmel.

Ein weiteres Highlight wird für jeden zahlenden Besucher eine Verlosung mit wertvollen Preisen sein, außerdem steht für die Kinder eine tolle Hüpfburg bereit. Kostenlose Park- und Campingplätze befinden sich neben der Rennbahn. Für das leibliche Wohl der Besucher ist vom MSC Wolnzach wieder bestens gesorgt.

Der MSC Wolnzach hofft auf schönes Wetter und auf eine tolle Kulisse. „ Wir arbeiten alle nebenbei viele Stunden für diese Rennveranstaltung und würden uns sehr freuen, wenn das möglichst viele Besucher durch Ihr Kommen honorieren würden.

Ab 10:10 Uhr Training und Rennläufe 1 bis 3
Ab 13:00 Uhr Fahrerpräsentation, Ansprache vom Schirmherrn Erich Irlstorfer, MdB
13:30 Rennbeginn der Rennläufe 4 bis 26.

Eintrittspreise:
Erwachsene 15,00 Euro, erm 12,00 Euro, Jugendliche bis 17 Jahre 6,00 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei

Naviadresse: Zeilhof 30 ½, 85405 Nandlstadt   

 

Josef (Sepp) Angermüller verunglückte am 24. April 1977 bei einem Speedway-WM-Lauf tödlich. Dem damaligen Bahnsport-Idol widmen der MSC Wolnzach und der BBM München einen Sonderlauf um einen wertvollen Pokal.


1. Pressemitteilung, 17.07.2017 - Text: Adolf Demmel

 

Nandlstadt - Der Grasbahn-Klassiker in der Hallertau
Mit großer Verlosung und Hüpfburg für die Kinder

Mit einem internationalen Teamvergleich soll heuer die Tradition der Grasbahnrennen in Nandlstadt fortgesetzt werden, wie der Vorsitzende des MSC Wolnzach, Adolf Demmel betont: „Nach unserem erfolgreichen Renn-Comeback im letzten Jahr, wollen wir diesmal den Bahnsport-Fans und Zuschauern etwas Besonderes bieten. In Gemeinschaft mit dem BBM München sind wir bereits intensiv mit den Planungen für unser Rennen am 20.August beschäftigt.“

In der Tat sorgen die Organisatoren mit dem Modus, den sie sich hierfür haben einfallen lassen, für ein Novum. Stattfinden soll nämlich erstmals ein Länderkampf mit drei deutschen, sowie drei europäischen Paaren, wobei in den Vorläufen jeweils ein Fahrer pro Mannschaft an den Start kommen soll. „Im kleinen Finale hingegen, schicken wir dann die drei punktschwächeren Teams und im großen Finale die drei stärkeren Teams, mit beiden Piloten, ans Band – an Spannung für die Zuschauer ist das kaum zu überbieten“, ergänzt Demmel.

„Hinzu kommt noch der Josef Angermüller-Gedächtnislauf mit den sechs punktbesten Fahrern des Tages, denn heuer jährt sich der Todestag unseres Klubfahrers zum 40. Mal.“ Für die beiden ausrichtenden Vereine also Anlass genug, dem Speedway-Idol der 1970er-Jahre diesen Ehrenpreis zu widmen.

Als Beiprogramm sind Läufe der Seitenwagen (I-und B-Lizenz), der B-Lizenz Solo und der Juniorenklasse B mit Wertungen zur Süddeutschen Bahnmeisterschaft geplant.

Ein weiteres Highlight für jeden Besucher wird eine Verlosung mit wertvollen Preisen sein. Außerdem steht für die kleinen Besucher eine tolle Hüpfburg bereit. Direkt neben der Rennbahn befinden sich kostenlose Park- und Campingplätze. Für das leibliche Wohl wird vom MSC Wolnzach und heuer erstmals auch wieder vom MSC Nandlstadt  bestens gesorgt. Schirmherr der Veranstaltung wird  Herr Erich Irlstorfer, MdB sein.

Zeitplan:
Sonntag, 20. August ab 10:15 Uhr Training und Rennläufe 1 bis 3
13:00 Uhr Fahrerpräsentation, 13:30 Rennbeginn (Rennläufe 4 bis 26)

Eintrittspreise:
Erwachsene 15,00 Euro (Erm 12,00 Euro), Jugendliche bis 17 Jahre 6,00 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei

Josef (Sepp) Angermüller verunglückte am 24. April 1977 bei einem Speedway-WM-Lauf tödlich. Dem damaligen Bahnsport-Idol widmen der MSC Wolnzach und der BBM München einen Sonderlauf um einen wertvollen Pokal.