Bundesliga in Wittstock,
26.05.2017

Im 5. Match zur Speedway Bundesliga empfangen die Wölfe aus Wittstock den Rekordmeister AC Landshut. Die äußeren Bedingungen waren perfekt und der letzte Lauf konnte unter einem herrlichen Sonnenuntergang gefahren werden. Für Speedway.org war es der 1. Besuch im mit Herzblut angelegten Stadion durch Idialist Frank Mauer und seiner Crew, aber es wird nicht der Letzte gewesen sein.

Auf beiden Seiten war nur ein Ausländischer Fahrer im Aufgebot und während Andzejs Lebedevs für die Devils mit einem Maximum  seiner Rolle gerecht wurde, überraschte vor allem Matten Kröger Schützling Mads Hansen auf der Wölfe-Seite.

Der erst 16-Jährige Däne, der in seiner ersten 500er- Saison steht, konnte neben Lukas Fienhage, der ein als Brokstedter ein Gastspiel in Wittstock fuhr,  vor allem mit frechen Linien und spektakulären Überholmanövern glänzen. Die Youngster waren es auch, die Kevin Wölbert bei der Punktejagd am erfolgreichsten behilflich waren. 30 Punkte gingen alleine auf das Konto der Top 3 Piloten. Leider waren mit 3 Punkten durch Steven Mauer und je 1 Punkt durch Michael Härtel und Darrel de Vries das Match vor den beiden Finals schon vorzeitig verloren. Und obwohl die Landshuter zu keinem Zeitpunkt des Rennens ins Hintertreffen gerieten, blieb jeder einzelne Lauf spannend und von Action geprägt.

Martin Smolinski bestritt seine ersten Läufe auf einem GTR-Motor, mit dem er aber nicht den erwünschten Erfolg ins Ziel brachte und stieg später wieder auf seinen Jawa um. Mit 9 Punkten war er hinter Lebedevs zweitbester Devil. Mark Riss und Dominik Möser steuerten je 8 Punkte zum Erfolg bei. Die jungen Wilden Valentin Grobauer (6) und Sandro Wassermann (4)  mischten ebenfalls ordentlich mit und brachten den ein oder anderen Gegner ins Schwitzen.  

Das Ergebnis

Junior A am Nachmittag

Bereits am Nachmittag hatte die Juniorklasse A mit 11 Piloten einen Lauf zur NBM-Wertung. Vor allem Alina Sassenhagen hatte einen lautstarken Fanclub hinter sich. Sie landete am Ende auf einem 7. Platz. Die Pace an der Spitze wurde vor allem durch Frieda Thomas bestimmt. Sie gewann mit Maximum, vor Max Streller, der im 1. Lauf durch einen schlechten Start vermeintliche Punkte auf der Strecke ließ. Rang 3 sicherte sich Julian Ploog.

Eine wirklich süße Geste war es, dass Neueinsteigerin Lucy Lyn Werner bei der Siegerehrung einen besonderen Pokal erhielt. Bei ihrem allerersten Rennen wurde sie in all ihren überrundet und konnte am Ende keine Punkte schreiben.

 

Bildergalerie

Junior A
#
Name
1
2
3
4
5
6
7
8
Pkt Punkte
8
Frieda Thomas
6
6
6
6
24
1.
2
Max Streller
4
6
6
6
22
2.
6
Julian Ploog
5
5
5
3
18
3.
3
Freya Redlich
6
3
3
4
16
4.
4
Paul Weisheit
1
5
4
5
15
5.
10
Magnus Rau
5
2
3
5
15
6.
13
Alina Sassenhagen
2
4
5
4
15
7.
9
Mika Fynn Janssen
3
3
4
3
13
8.
21
Max Weidenbach
3
4
2
2
11
9.
16
Len-Leon Rixen
2
2
2
2
8
10.
11
Niko Baumann
4
1
1
1
7
11.
20
Michelle Rau
1
1
1
1
4
12.
24
Lucy Lyn Werner
D
D
D
D
0
13.