| Text: Tanja Schön |
Smoli wird mit weißer Weste zum dritten Mal Sieger der German Open in OlchingGutes Wetter, ein Top-Fahrerfeld, spannende Rennläufe und eine imposante Zuschauerkulisse all dies hatten sich die Offiziellen beim Motorsportclub Olching schon lange einmal wieder gewünscht. Dass nun auch noch der absolute Publikumsliebling ganz oben auf dem Siegerpodest stand, war für den Olchinger Verein und die 5000 anwesenden Fans dann der krönende Abschluss eines perfekten Renntages. Martin Smolinski hatte die German Open bereits zweimal für sich entschieden erst 2006 und dann noch mal 2008 doch diesmal drehte der 27-jährige aus Olching stammende Vollprofi dermaßen am Gasgriff, dass ihm keiner der Konkurrenten auch nur einen einzigen Punkt streitig machen konnte. Seine fünf Starts verwandelte er problemlos in fünf Laufsiege. Auf Rang zwei und drei sah es nach den jeweiligen fünf Starts nicht so eindeutig aus: hier hatten der Pole Piotr Swist und der junge Kroate Jurica Pavlic jeweils zwölf Laufpunkte gesammelt und mussten somit nach den regulären Rennläufen ins Stechen. Swist ergriff bereits am Start seine Chance, zog davon und war in den folgenden vier Runden nicht mehr einzuholen. Dabei hätte Pavlic sich das bessere Gesamtergebnis bereits im dritten Durchgang sichern können: hier lag er klar in Führung, als er am Ende der dritten Runde plötzlich mit einem kleinen Aufsteiger seiner Rennmaschine zu kämpfen hatte. Während er noch die Balance suchte, zog Marcel Helfer vorbei. Eine Aktion, die Pavlic einen wertvollen Punkt kostete. Überhaupt war Marcel Helfer die Überraschung des Tages der junge Weilheimer lieferte sich derart beeindruckende Kämpfe mit seinen Gegnern, dass er schließlich als zweitbester deutscher Fahrer in diesem internationalen Fahrerfeld auf Rang sechs landete. Der Veranstalter konnte sich am Ende des Rennens außerdem darüber freuen, dass mit der German Open ein fast unfallfreies Rennen über die Bühne gegangen ist. Einen einzigen Sturz hatte es im vierten Durchgang gegeben hier ging der junge Brite Robert Lambert zu Boden. Der Sturz ging ohne Verletzungen aus zum einen Dank der Airfences, einer Art Luftkissen an der Barriere und zum anderen auf Grund einer weiteren Innovation: Robert Lambert trug als einziger Teilnehmer einen Rennanzug mit integriertem Airbag. Dieser bewies beim dem Ausrutscher seine Funktionstüchtigkeit, indem er sofort aufging und den Briten vor Blessuren bewahrte: Lambert konnte im Wiederholungslauf wieder antreten. Zwischendurch drehten die Teilnehmer der Speedway-Schülerklassen ihre Runden und auch die Seitenwagengespanne gaben im Beiprogramm gewaltig Gas: hier gewann das Gespann Harald Mößmer / Angelika Mößmer seine ersten drei Läufe mit Abstand. Lauf vier wurde dann überraschend zu einer kompletten Nullrunde. Trotzdem hatten die beiden schon so viele Punkte gesammelt, dass es für Rang eins reichte. Ruhig wurde es zum Ende der Veranstaltung: hier stellte Martin Smolinski erstmalig ein Elektro-Speedwaybike vor. Auch mit diesem Gefährt war der Tagessieger schnell unterwegs, allerdings war das Ganze ohne den typischen Speedwaysound fast lautlos. |
|
| Name | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Pkt | Platz | |
| Harald Mößmer / Angelika Mößmer | ||||||||
| Florian Kreuzmayr / Peter Schirmer | ||||||||
| Imanuel Schramm / Lydia Neuendrof | ||||||||
| Waldemar Guggemoos / Christian Schädler | ||||||||
| Florian Klein / Sonja End | ||||||||
| Name | |||||||
| Michael Härtel | |||||||
| Sandro Wassermann | |||||||
| Philip Schmuttermayr | |||||||
| Marc Herter | |||||||
| Name | |||||||
| Ethan Spiller | |||||||
| Tim Wunderer3 | |||||||
| Leon Maier | |||||||
| Celina Liebmann | |||||||
| Markus Rainer Listner | |||||||
| Jonas Wilke | |||||||
| Julia Wimmer | |||||||
| Name | |
|
|
|
|||
| Patrik Hieber | |||||||
| Maximilian Troidl | |||||||
| Luca Kastner | |||||||
| Tom Kelemen | |||||||
| Sebastian Adorian | |||||||