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Ein neuer BahnbelagMit dem Material von einem Tennisplatz aus Hamburg wurden die Kurven der 1000m langen Piste neu präpariert. Alle Fahrer lobten den neuen Untergrund, der ein besseres Fahren ermöglichte. Auch die Wassermassen, die in den Tagen vor dem Rennen noch runterkamen, konnte dem neuen Gemisch nichts anhaben. Ein neuer Bahnrekord blieb allerdings noch aus, den Bernd Diener als Schnellster mit knapp 2 ½ km/h langsamer als der bestehende Rekord gewann. NBM-Lauf Highlight des TagesDie 8 Trainingsschnellsten aus beiden internationalen Gruppen traten im einzigen Kampf über 4 Runden an. Hinter dem Laufsieger Jörg Tebbe und Stephan Katt tobte ein Kampf um Rang 3 mit Nynke de Jong, die im übrigen schon zu den Trainingsschnellsten gehörte und im Angriff um den Bahnrekord dabei war, und Bernd Diener. Der „Oldboy“ aus dem Schwarzwald zog in der letzten Kurve innen an ihr vorbei, doch sie konnte diesen Angriff kontern und sich letztendlich im Ziel über Rang 3 riesig freuen. Catmans zweiter StreichNachdem Stephan Katt nicht mal 24 Stunden zuvor beim Grasbahnrennen in Osnabrück schon ganz oben auf dem Podest stand, konnte er sich auch in Scheessel auf dem obersten Podiumsplatz wiederfinden. Ungeschlagen ging er in den Endlauf und hier reichte ihm ein dritter Platz hinter Gerd Riss und Theo Pijper, die ihn auch aufs Podest begleiteten. Zdenek Schneiderwind, Matten Kröger und auch Diener schafften ebenfalls den Einzug ins Finale. Allerdings ging in der letzten Runde des letzten Vorlaufes der Motor des Schwarzwälders fest und so schwanden die Chancen auf einen Podestplatz für ihn, zumal er auch wegen Sichtproblemen den Finallauf vorzeitig beendete. Vladimir Trofimov und Joel Nyström sowie auch Rodney Mc Donald (3 Endplätze hinter dem Duo) waren noch die einzigen , die noch ohne Ausfälle durch die Rennen kamen. Rene Lehtinen, Benny Hegener und auch Jörg Tebbe konnten wegen technischer Probleme einige der Läufe nicht beenden, bzw. im Falle von Tebbe wegen Motorschaden im ersten Heat gar nicht mehr antreten. Technik streikteAuch in der B-Gruppe gab es ebenfalls einige Ausfälle zu vermelden. Doch konnten hier Ronny Stüdemann und Robert Baumann als Reservisten Toni Kröger und Ramon Stanek in den Läufen ersetzten. Mit nur 3 der 4 Heats schaffte es Baumann dann sogar bis aufs Podest. Allerdings war er gegen die Top-Fahrer dieser Klasse machtlos. Jan Pape und Nynke de Jong lieferten sich Fights vom Feinsten. Immer mit den besten Start konnte die in Deutschland lebende Niederländerin die Pace machen. Pape hingegen schaffte dennoch 3 Laufsiege, während er nach dem 4. Lauf, den er gegen sie verlor, eingestand, dass ihm die Arme lang wurden. Nynke hingegen ärgerte sich über eine Niederlage besonders, bei dem sie ihm nur die Chance auf das Überholmanöver durch einen kleinen Fahrfehler gab. Hinter diesem erfolgreichen Trio konnte Enrico Hoth bei einem Sturz Rang 4 belegen, vor Geburtstagskind Klaus Peter Gerdemann, der im letzten Jahr seinen offiziellen Abschied von den Deutschen Rennen in Scheessel gab. Doch da Rennleiter Günter Bünning Aufgrund von verletzungsbedingten Absagen das Fahrerfeld leider nicht mit Teilnehmern aus England und Holland weiter auffüllen konnte (Nationale Meisterschaftsläufe standen in den Nachbarländern an) sprang Gerdemann wieder in die Bresche und landete auf Rang 5. Toni Kröger, der noch 2 Punkte im ersten Heat nach dem Motorschaden ins Ziel schieben konnte, Ronny Stüdemann und Ramon Stanek, dem die Elektronik im ersten Heat einen Streich spielte und zur Aufgabe zwang, rundeten das Ergebnis ab. Über 2 TageBereits am Samstag gab es 2 Wertungsläufe der B-Lizenz. Gutes gab es nicht wirklich zu erfahren, denn zum einen stürzte Mathias Encke in der Zielkurve auf Rang 2 liegend spektakulär und musste die Suche nach seinem Bike aufnehmen, das hinter der Bande in der Sicherheitszone landete. Er zog sich zum Glück keine schweren Verletzungen zu und war am Sonntag wieder mit von der Partie. Zum anderen hatte Jens Buchberger technisches Malheur. „Es hat noch keiner geschafft, in einem Lauf 2 Zahnriemen kaputt zu kriegen“, so Jens gewohnt locker und lustig am Sonntag. Beim Probestart zum ersten Lauf riss ihm der erste Zahnriemen und seine Crew schaffte es innerhalb der 3 Minuten auf der Bahn einen neuen Zahnriemen zu montieren. Allerdings blieb die Zeit nicht mehr für den Aufbau des Kettenkastens und so riss ihm auch dieser Zahnriemen während des Heats. Einen weiteren Nuller wegen Ausfalls am Samstag konnte er durch 2 Laufsiege am Sonntag kompensieren und qualifizierte sich klar für den Endlauf, in dem aber Ulrich Büschke, Marc Hansen und Sven Mannott mit 5 und mehr Punkten schon enteilt waren. Auch der Finalsieg brachte ihn nicht mehr aufs Podest, das Büschke hinter Buchberger im Endlauf ganz oben besteigen durfte. Ihm folgten am Ende Hansen und Mannott, während Andreas Büschke und auch Encke bei gleicher Punktzahl nach dem Finale auf Rang 5 und 6 landeten. 250ccm komplett am SamstagEin komplettes Rennen fuhren die 250ccm Piloten, bei dem der Sieger des vergangenen Wochenendes in Rastede Jesper Zyweck wegen eines gebrochenen Fingers (beim Fußball passiert) nicht antreten konnte. Dafür war sein Bruder Malte wieder mit von der Partie, der in Rastede ja wegen eines Rahmenbruchs nicht antreten konnte. Siegen konnte Malte (wie man hörte aufgrund von technischen Problemen im ersten Heat) aber nicht. Der Tagessieg ging an Ingo Allert, vor Malte sowie Andreas Baron, Udo Diekhoff und Lars Schliter. Die Ergebnisse |